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Willkommen im Übermorgen!

Innovationen überschwemmen uns in immer schnellerer Abfolge. So schnell, dass man als Unternehmer und Manager den Bezug dazu verlieren kann. Welche Veränderung findet statt? Welche wird das eigene Geschäft betreffen? Auf dieser Seite, unserem #Future Blog,  informieren wir kurz über die neuesten Entwicklungen und versuchen zudem, in unregelmäßiger Folge die Auswirkungen dieser Neuheiten einzuordnen.

Bares Geld sparen durch optimierte Prozesse im internationalen Marketing

Viele Unternehmen verschenken noch immereinen erheblichen Teil ihres Marketing-Budgets

 Mal Hand aufs Herz: Wann haben Sie zuletzt Ihre Marketing-Prozesse grundlegend überprüft und angepasst?

Die Arbeitsweise im Marketing hat sich in den vergangenen 15 Jahren ganz massiv verändert: Neue Kanäle (web, CRM, soziale Netzwerke, mobile Marketing etc), neuen Methoden und neue Märkte erfordern immer wieder  neue Workflows für Mitarbeiter und Agenturen.

Tatsächlich sind viele dieser Workflows aber einfach gewachsen. Im besten Falle hat man einen vorhandenen, funktionierenden Workflow einfach kopiert und den neuen Anforderungen entsprechend angepasst.

Genau in diesem organischen Wachstum der Prozesse jedoch liegt das größte Potential für teilweise massive Budget-Optimierungen.

Potential für Einsparungen:  von 100.000 € bei mittelständischen Unternehmen bis hin zu mehreren Millionen Euro jährlich*

Mit einer Modellrechnung basierend auf realen Daten hat Mayflower Concepts jetzt ermittelt, dass je nach Art des Angebotes in mittelständischen Unternehmen sechsstellige - in Konzernen mit hoher Produktfluktuation sogar siebenstellige - Beträge jährlich einsparen kann. Die Höhe der *Einsparpotentiale hängt in erster Linie von der Frequenz ab, mit denen das Unternehmen Werbemittel, Webseiten, Bedienungsanleitungen etc in den verschiedenen Sprachen produzieren muss. Aber auch die Zahl der zu bedienenden Märkte ist ein wesentlicher Faktor.

Internationalisierung ist selten ein konzipierter, optimaler Prozess

Das Geheimnis dieser Einsparmöglichkeiten liegt dabei tatsächlich in der Hinterfragung der Ausgangslagen, dem Re-Design der Prozesse sowie der Einführung neuer Methoden zu Lokalisierung.

So ist z.B. die Europäisierung/Internationalisierung gerade in den letzten 10 Jahren extrem gewachsen. Kaum ein Unternehmen, welches nicht versucht, möglichst viele Marketing-Prozesse zu zentralisieren getreu dem Motto ‚es ist billiger etwas einmal international zu erfinden statt 30 mal lokal‘.

Bei der Übernahme des ersten ausländischen Marktes durch einen Marketing-Bereich werden Prozesse für die neuen Aufgaben (Ausgabe der Werbemittel auch in der zweiten Landessprache) entwickelt. Bei allen nachfolgenden Ländern werden diese Prozesse dann häufig einfach kopiert.

Das Ergebnis sind nicht selten seitenweise lange Excel-Tabellen, mit denen Übersetzungs- und Produktionsprozesse gesteuert werden müssen.

5 Fragen, an denen Sie erkennen können, ob es Sparpotential bei Ihnen gibt:

 1. Können Sie nicht sofort mit einem Blick auf Ihre Finanzauswertung den Gesamtaufwand im Bereich internationaler Marktingmittel nennen?

2. Führen Ihre Mitarbeiter Excel-Listen, um die Landessprachen-Verwaltung der Werbemittel zu steuern?

3. Bitte multiplizieren Sie die Anzahl der Länder, die Sie bedienen müssen mit der Anzahl der jährlichen Werbemittel, webseiten, Bedienungsanleitungen etc. Ist die Zahl größer als 100?

4. Sie können die Zeit, die Ihre Kollegen in den Landesniederlassungen mit der Steuerung solcher Prozesse wöchtentlich verbringen, nicht nennen?

5. Bei Ihnen sind unabhängig voneinander verschiedene Abteilungen für die Erstellung lokaler Materialien (wie Werbemittel, Webseiten, Bedienunganleitungen etc) zuständig

Wenn Sie eine dieser Fragen mit 'ja' beantwortet haben, dann sollten wir miteinander reden!


Endlich möglich: Beschwerdebriefe der Konkurrenz lesen

Monitoring - Das ungenutzte Potential in sozialen Netzwerken

Kaum ein Thema bewegt Unternehmen heute so wie die Social Media Präsenz. Die Eigene, wenn man eine hat - und die der anderen, wenn man (noch) keine hat. Mit großem Aufwand unterstützen Unternehmen  den Dialog mit dem Verbraucher. Leider nicht selten mit bescheidenem Erfolg, wie schon ein einziger Besuch in den öffentlich zugänglichen Netzwerken schnell zeigt. Dabei ließen sich solche Misserfolge leicht umgehen, wenn Unternehmen sich vor dem ersten aktiven Engagement entscheiden könnten, aktiv zuzuhören

Zuhören vor dem ersten eigenen Beitrag

Nicht wenige Unternehmen starten Ihre Social Media Präsenz, ohne einen systematischen Beobachtungsprozess aufgesetzt zu haben. Dabei reicht es keineswegs, nur die eigene facebook-Seite, den Twitter-Account oder den eigenen YouTube-Kanal zu beobachten, denn Menschen diskutieren und sagen ihre Meinung dort, wo sie es für richtig halten – und das muss nicht der eigene Online-Auftritt sein!

Die großen Shit-Storms etwa werden gerne zitiert, wenn sie auf den Unternehmensseiten selbst stattfinden. Allerdings starten diese Aktionen in der Regel an ganz anderen Plätzen im sozialen Netz. Deshalb ist es absolut notwendig, sich ein System aufzubauen, mit dem Informationen, die über das eigene Unternehmen oder die eigene Marke verbreitet werden, systematisch gefunden werden können.

Menschen reden über Ihre Marke - nur häufig eben nicht auf Ihren Seiten

Zuhören und mitlesen  hat aber noch einen weiteren Vorteil. Denn es wird natürlich nicht über das eigene Unternehmen im Netz geredet, sondern auch über die Mitbewerber. Noch vor wenigen Jahren wäre es eine Wunschvorstellung jedes Marketing-Strategen gewesen: Einmal mitlesen können, wenn in der Firmenzentrale des Mitbewerbers die Beschwerdebriefe geöffnet werden. Es gibt kaum eine einfachere Methode, als die Schwachstellen des Konkurrenten auszumachen, als die Meinung der Verbraucher genau zu lesen.

Seit es die sozialen Netze gibt, haben Unternehmen die Möglichkeiten, diese Chance zu nutzen.

Kostenlose Tools erleichtern den Einstieg.

Schon mit einfachen, kostenlosen Tools wie z.B. SocialMention.com oder den diversen Google-Analysen lassen sich recht einfache Prozesse schaffen, mit denen die wichtigsten Ergebnisse erfasst und sogar gemessen werden können. Allerdings bezahlt man diese Low-cost-Lösungen immer mit einem erheblichen Mehraufwand an eigenem Auswertungsaufwand.

Gerade für aktive Unternehmen bieten sich daher professionelle Tools wie z.B. MediaSonar an, die für wenige Hundert Euro die komplette Auswertung, meist schon in Form grafischer Charts mit beinhalten.

Eine Übersicht von freien und kommerziellen Tools werden wir demnächst hier vorstellen.

Grundsätzlich stellt sich jedoch immer die Frage, welchen messbaren Mehrwert eigene Aktivitäten in den sozialen Netzwerken bringen soll. Ohne eine sinnvolle Beobachtung des Wettbewerbsumfeldes lässt sich diese Frage keinesfalls beantworten.

 


Einmal so sein wie Apple…..

Die Kalifornier kopieren sich selbst  - und scheitern daran.

Kaum eine Sehnsucht ist in Technologie-getriebenen Unternehmen unter Vertriebs- und Markenverantwortlichen größer, scheint es, als das eigene Unternehmen einmal in der Position des kalifornischen Apfels zu sehen: Produkte, die so konsequent eine Formenphilosophie atmen, Kommunikation, die immer irgendwie anders ist und einen CEO, der auf der Bühne der beste PR-Vertreter für die Leidenschaft des Unternehmens ist. Kein Zweifel – Apple und Steve Jobs haben dem Marketing gezeigt, zu was es fähig ist: Nicht mehr und nicht weniger, als einen fast bankrotten Konzern innerhalb einer Dekade zum teuersten Unternehmen der Welt zu machen. Zumindest kurzzeitig.

 Allerdings liegt in dem Wunsch ein unauflösbarer Widerspruch. Apple hat diesen Weg zum Erfolg dadurch erfolgreich beschritten, dass es anders war und anders gehandelt hat. In Zeiten, in denen fast die ganze Elektronikbranche mit allen Mitteln versucht hat,  ihre Produkte immer günstiger produzieren und anbieten zu können, haben Jobs und sein Team alle i-Produkte immer aufwändiger gestaltet.  Schon ein Blick in eine iPhone-Verpackung genügt als Beweis dieser Aussage.

Erfolg durch Kopieren ist ein Widerspruch in sich

So agieren wollen wie Apple heißt also zwangsläufig, niemanden zu kopieren. Eine Erkenntnis, die im Marketing eigentlich nicht überraschen sollte – schließlich kann man niemandem Marktanteile abjagen, wenn man alles genauso macht wie der Konkurrent.

Umso überraschender ist es, dass es ausgerechnet Apple selbst ist, das offensichtlich versucht, sich selbst zu kopieren. Anders lässt sich der aktuelle Auftritt bei der Vorstellung der „neuen“ iPhones kaum deuten. Da wurden in der zweiten Generation der nach-Jobs-Produkte zwei Smartphones präsentiert, deren wesentlichste Unterschiede zur Vorgängergeneration  Preis, Farben und der Fingerabdruck auf der Apple-Taste sind.

Und als Krönung wurden Bilder von der Konferenz veröffentlicht, in denen Steve Jobs als optischer Schatten seiner Nachfolger durchscheint: Aber es ist eben nicht dasselbe, wenn der Erfinder der Neuheiten-Show  vor der leeren Bühne die Produkte übergroß präsentiert - oder einer seiner vielen Nachfolger.

Wenn Apple sich schon nicht kopieren kann, ist das auch keine erfolgsversprechende Option für andere

Verbraucher haben ein sehr feines Gespür dafür, ob eine Marke  Original oder Kopie ist. Und wenn Apple selbst sich nicht einmal kopieren kann, dann sollten andere es gar nicht erst versuchen.

Der beste Weg zu erfolgreichem Marketing beginnt bei der Suche nach der eigenen Identität.

 


Marketing in der Absatzfalle

Kolumne von Mayflower Concepts für das Marketing-Portal des Verlages SpringerGabler

 

Hemmt die Zahlengläubigkeit im Marketing die Kreativität und die Leidenschaft für das Produkt? Springer-Autor Heino Hilbig nimmt in seiner Kolumne den Exeltabellen- und Powerpoint- Wahn in der Marketingbranche aufs Korn und plädiert für ein bodenständiges erfolgreiches Marketing.

 Vermutlich hat nichts den Einsatz von komplexen Excel -Tabellen und sich lustig bewegenden Powerpoint-Charts im Marketing so beschleunigt wie der Ergebnisdruck, dem insbesondere börsennotierte Unternehmen quartalsmäßig ausgesetzt sind. Da ist es selbstverständlich, dass die Wirksamkeit der Marketingmaßnahmen – häufig zweitgrößter Budgetposten im Unternehmen – von CEOs und Controllern mit schöner Regelmäßigkeit geprüft und hinterfragt wird. Und ebenso regelmäßig antworten Marketingverantwortliche dann mit eben den Waffen der Controller: Powerpoint und Excel.
 
Zukunftsprognosen mit Expost-Daten
 
Die Daten hierfür basieren gerne mal auf Vorlagen der Agenturen, die ihrerseits häufig Informationen der Medien verarbeiten. Diese beschreiben ausführlich und in aller Regel blumig, was irgendwer über das Medien- oder Kaufverhalten der Verbraucher ermittelt hat. Tatsächlich haben alle diese Daten einen Makel: egal ob TV-Reichweiten, Sinus-Milieus oder Facebook-Likes und egal wie fantasievoll die für das Marketing erdachten Studien benannt werden: Sie alle sind Daten über die Vergangenheit.
 
Dabei ist es so offensichtlich, dass gerade im Marketing Daten, die in der Vergangenheit entstanden sind, keinerlei verlässliche Prognosen für die Zukunft – also letztlich den gewünschten Kauf – erlauben. Bundestagswahlen, unerwartete Shitstorms im Netz oder auch die eine oder andere Finanzkrise beweisen diese These. Der Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach vergleicht diese Situation mit einem Menschen, der niemals Ebbe und Flut gesehen hat und nach fünf Stunden Beobachtung des Wasseranstiegs im Wattenmeer beginnt, alle umliegenden Dörfer lauthals vor der kommenden Sintflut zu warnen.
 
Besser schlechte Daten als gar keine?
 
Auch wenn wir damit nicht allein sind – schließlich hat auch kein Controller anhand seiner Excel-Daten seinerzeit die Finanzkrise 2008 vorhersagen können – so bleibt das Ergebnis unbefriedigend. Beispielsweise werden Daten, die es gefühlt schon immer gab – wie z. B. die Media-Analyse – trotz offensichtlicher Unstimmigkeiten und Schwächen selten hinterfragt....