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Willkommen im Übermorgen!

Innovationen überschwemmen uns in immer schnellerer Abfolge. So schnell, dass man als Unternehmer und Manager den Bezug dazu verlieren kann. Welche Veränderung findet statt? Welche wird das eigene Geschäft betreffen? Auf dieser Seite, unserem #Future Blog,  informieren wir kurz über die neuesten Entwicklungen und versuchen zudem, in unregelmäßiger Folge die Auswirkungen dieser Neuheiten einzuordnen.


Endlich möglich: Beschwerdebriefe der Konkurrenz lesen

Monitoring - Das ungenutzte Potential in sozialen Netzwerken

Kaum ein Thema bewegt Unternehmen heute so wie die Social Media Präsenz. Die Eigene, wenn man eine hat - und die der anderen, wenn man (noch) keine hat. Mit großem Aufwand unterstützen Unternehmen  den Dialog mit dem Verbraucher. Leider nicht selten mit bescheidenem Erfolg, wie schon ein einziger Besuch in den öffentlich zugänglichen Netzwerken schnell zeigt. Dabei ließen sich solche Misserfolge leicht umgehen, wenn Unternehmen sich vor dem ersten aktiven Engagement entscheiden könnten, aktiv zuzuhören

Zuhören vor dem ersten eigenen Beitrag

Nicht wenige Unternehmen starten Ihre Social Media Präsenz, ohne einen systematischen Beobachtungsprozess aufgesetzt zu haben. Dabei reicht es keineswegs, nur die eigene facebook-Seite, den Twitter-Account oder den eigenen YouTube-Kanal zu beobachten, denn Menschen diskutieren und sagen ihre Meinung dort, wo sie es für richtig halten – und das muss nicht der eigene Online-Auftritt sein!

Die großen Shit-Storms etwa werden gerne zitiert, wenn sie auf den Unternehmensseiten selbst stattfinden. Allerdings starten diese Aktionen in der Regel an ganz anderen Plätzen im sozialen Netz. Deshalb ist es absolut notwendig, sich ein System aufzubauen, mit dem Informationen, die über das eigene Unternehmen oder die eigene Marke verbreitet werden, systematisch gefunden werden können.

Menschen reden über Ihre Marke - nur häufig eben nicht auf Ihren Seiten

Zuhören und mitlesen  hat aber noch einen weiteren Vorteil. Denn es wird natürlich nicht über das eigene Unternehmen im Netz geredet, sondern auch über die Mitbewerber. Noch vor wenigen Jahren wäre es eine Wunschvorstellung jedes Marketing-Strategen gewesen: Einmal mitlesen können, wenn in der Firmenzentrale des Mitbewerbers die Beschwerdebriefe geöffnet werden. Es gibt kaum eine einfachere Methode, als die Schwachstellen des Konkurrenten auszumachen, als die Meinung der Verbraucher genau zu lesen.

Seit es die sozialen Netze gibt, haben Unternehmen die Möglichkeiten, diese Chance zu nutzen.

Kostenlose Tools erleichtern den Einstieg.

Schon mit einfachen, kostenlosen Tools wie z.B. SocialMention.com oder den diversen Google-Analysen lassen sich recht einfache Prozesse schaffen, mit denen die wichtigsten Ergebnisse erfasst und sogar gemessen werden können. Allerdings bezahlt man diese Low-cost-Lösungen immer mit einem erheblichen Mehraufwand an eigenem Auswertungsaufwand.

Gerade für aktive Unternehmen bieten sich daher professionelle Tools wie z.B. MediaSonar an, die für wenige Hundert Euro die komplette Auswertung, meist schon in Form grafischer Charts mit beinhalten.

Eine Übersicht von freien und kommerziellen Tools werden wir demnächst hier vorstellen.

Grundsätzlich stellt sich jedoch immer die Frage, welchen messbaren Mehrwert eigene Aktivitäten in den sozialen Netzwerken bringen soll. Ohne eine sinnvolle Beobachtung des Wettbewerbsumfeldes lässt sich diese Frage keinesfalls beantworten.